Dumm, dümmer, Michael Klein

Von Max / AfD-Watch Team

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Es ist zum Totlachen: Der rechte Blogger Michael Klein hat nach unserem Artikel eine trotzige geistige Bruchlandung hingelegt. Sofort stellte sich uns die Frage: Warum präsentiert die deutsche Rechte ihren Irrationalismus immer und immer wieder ungefragt wie auf dem Silbertablett? Warum versucht sie nicht wenigstens den oberflächlichen Eindruck zu erwecken, dass sie nicht vollkommen wahnsinnig ist? Man weiß es nicht. Was aber jeder halbwegs klar denkende Mensch weiß, ist, dass Individuen wie Michael Klein innerhalb einer politischen Debatte keinesfalls satisfaktionsfähig sind. Weil sie keine Argumente haben und nie wirklich auf vorliegende Inhalte eingehen, flüchten sie sich in die Regression und greifen auf die groteskesten Vergleiche zurück, meist also irgendwas mit „Rotfaschisten“ oder „rote SA“, man kennt das Prozedere ja bis zum Erbrechen aus der PI-News-Kloake.

Dieses Mal aber holt der geistig offenbar dreijährige Michael Klein zum ultimativen Gegenschlag aus: Wir seien Richter und Möchtegern-Henker, Auschwitzbetreiber Adolf Eichmann, Faschisten, Paranoide und Psychotiker in Personalunion, um nur einige seiner liebevoll für uns ausgesuchten Bezeichnungen zu nennen. Welche typische von hysterischen Rechten abgenudelte Beschimpfung fehlt also noch? Genau, es ist der „Blockwart“, der als politische Metapher bereits Ende letzten Jahres von einem anderen Rechten namens Michael Klonovsky mehrfach angestrengt und dann umgehend auf Christoph Giesa angewandt wurde. Der wiederum hatte damals lediglich gewagt, den auf Irrwegen wandelnden Klonovsky zu kritisieren. Da beide Michaels typischerweise aber nicht mit Kritik umgehen können, kommt reflexhaft das übliche Rumpelgestilze, das Gezappel und Gequieke. Inhaltlich werden wir auf Herrn Kleins irrationale Beschimpfungen nicht mehr eingehen, da sie wegen ihrer Absurdität keiner würdigen Bewertung mehr zugänglich sind.

Abgesehen davon haben es jedoch noch andere Abschnitte seines Artikels wirklich in sich, wobei auch die Kommentare nicht zu vernachlässigen sind. Nachfolgend geben wir hierzu ein paar aufgelistete Beispiele und erläutern diese dann kurz:

a) Klein schreibt und lügt gleichzeitig, indem er sophistisch ausführt, dass er ja noch nie Werbeträger des KOPP-Verlages gewesen sei und bezieht dabei die Werbeträgerei auf seine Hemden und Jacken als entsprechende Werbeflächen. Schön für ihn, nur war unsererseits primär explizit nicht von irgendwelchen Textilien die Rede, sondern (wie exakt im Ausgangstext artikuliert) von KOPP-Werbeanzeigen auf seinem eigenen Blog. Wie das damals aussah, dokumentierten wie ja schon innerhalb unseres heutigen Facebookposts. Warum scharwenzelt Klein so peinlich um diese Realität herum? Ist ihm diese Wahrheit unangenehm? Sicherlich zu Recht, denn der KOPP-Verlag ist der mit Abstand schwachsinnigste (weil irrational und rechtsesoterisch) Großverlag in Deutschland. Jede aufgeweckte Person im seriösen Wissenschaftsbetrieb weiß das und alleine schon deshalb (es gibt aber noch viele andere Gründe) ist JEDER „wissenschaftliche“ Inhalt der Marke Klein mit größter Vorsicht zu genießen und sowieso nicht glaubwürdig. Im Übrigen können hier gewisse Richtlinien zur Orientierung weiterhelfen: Bei Weitem nicht alle Fünfzigjährige mit eigenen und allgemein anerkannten wissenschaftlichen Publikationen sind automatisch tolle Wissenschaftler und / oder Herausgeber bahnbrechender wissenschaftlicher Interpretationen; ABER alle fünfzigjährigen Ex-Studenten, deren größte Errungenschaft eine niemals veröffentlichte Schrift (in Zusammenarbeit mit irgendeinem Ex-Bundesrichter) darstellen soll, sind ob ihrer evidenten Nichtleistung in der Zwischenzeit mit Sicherheit keine ernstzunehmenden „Wissenschaftler“; es sind, sofern man denn sorgfältiger Weise gewisse Blog-Aktivitäten hinzurechnet, klassische Afterwissenschaftler ohne anerkannte Lobby. Weil sie das genau wissen, leider aber aufgrund ihres Narzissmus` auch nicht von der Ruhm versprechenden Wissenschafts-Illusion lassen können (Klickzahlen?), saugen sich diese bedauernswerten Versager wie Schröpfgläser am und im Afterbereich der „Wissenschaften“ fest, wo sie fortan ein Dasein als (meist rechte) Agitatoren fristen. Nachdem es jedoch genügend Dumme gibt, die auf solche Finten hereinfallen, scheint über diesen Gruselzonen eine Art Ewigkeitsgarantie zu schweben: Entweder zwei Zellen sterben ab und vier kommen nach oder eine stirbt einfach nie und hält sich über ungezählte Jahre. Michael Klein hat schon vier davon überlebt.

b) Michael Klein will sich nicht in England verortet wissen, seinem Änderungswunsch kommen wir diesbezüglich sehr gerne nach. Demnach wohnt er also nicht mehr wie früher (oder war unsere Quelle aus Männerrechtler-Datenbanken ganz falsch?) in dem kleinen englischen Städtchen namens Odiham, sondern mittlerweile in Wales, wobei uns die genaue Adresse natürlich vorliegt. Was das Witzige an Kleins KLEINlicher Rechthaberei ist, lest ihr unter c).

c) Die unkritische bildhafte Veröffentlichung von Adolf Eichmann in Kombination mit dem (auf diese Kombination kommt`s hier nämlich an!) bekannten SS-Totenkopf unterliegt gemäß der deutschen Rechtsprechung einer unverbrüchlichen Strafbarkeit. Warum also begeht Michael Klein hier eine solch schwere Straftat – hat er nun völlig den Verstand verloren? Das ist nicht ganz klar, es könnte auch die blanke Ignoranz sein. Wie diese drei Links belegen (|Link 1|Link 2|Link 3|), wird jener Paragraph de jure mittlerweile bezüglich seiner entschuldigenden Ausnahmen so streng ausgelegt, dass Michael Kleins neckisches Eichmann-Zwischenspiel in jedem Fall von einer Strafbarkeit erfasst wird. Erstens, weil auch von Wikipedia abgezwackte Bildchen sehr leicht zweckentfremdet werden können und zweitens dann im Anschluss durch das Nichtvorhandensein eines glasklaren Willens zur Aufklärung oder aber zur Satire eine Perversion des Bildes selbst stattfindet. Wenn Klein posaunt, dass er uns bei der „Bundesstaatsanwaltschaft“ (Straftatbestand?) aka Range-Behörde angezeigt hätte, war ihm dann klar, dass er de jure in Sachen des Polizisten Karsten Mende überhaupt gar nicht anzeigeberechtigt ist? Weiß er nicht, dass Herr Mende das nur selber tun kann und auch dann nur im Rahmen eines Strafantrages und nicht in dem einer Strafanzeige? Und hätte eine solche Aktion dann jemals Erfolg? All das wirkt vor dem Hintergrund der Eichmann-Posse wie ein kleines Kasperletheater. Klar ist nur: Wenn Michael Klein nicht noch heute das Eichmann-Bild zensiert bzw. sein Pamphlet ganz davon befreit, setzt`s `ne Strafanzeige, die sich gewaschen hat. Die Veröffentlichung erfolgt dann über AfD-Watch.

d) Karsten Mende behauptet, dass er nicht Karsten Mende sei, zumindest nicht jener, den wir im Ausgangstext mehrfach erwähnt hatten. Rein „zufällig“ gibt es also zwei sehr rechte Karsten Mendes, die beide glühende PEGIDA-Anhänger sind und „zufällig“ zur gleichen Zeit im Internet an die Oberfläche gespült werden, jedoch keinesfalls etwas miteinander zu tun haben und auch nicht eine Person mit verschiedenen Identitäten darstellen. Klar, wenn man das alles glaubt und auch davon überzeugt ist, dass der zweite Karsten Mende wie ein Salafist mit Mini-Bärtchen aussieht (Facebook), dann kann es sich nur um einen ganz fürchterlichen Irrtum handeln – muss man aber nicht.

e) Karsten Mende wurde von uns zu Recht wegen seiner wirklich völlig unwissenschaftlichen Schwulenhetze (da gab`s doch mal was zum Thema……) kritisiert. Seine wirren Hass-Kommentare sind bar jeder Kenntnis zum Thema Homosexualität und wurzeln in reinem, ekligen Volksempfinden (auch „gesunder Menschenverstand“) genannt. Michael Klein geht kein Stückchen auf Mendes skandalöses Gebrabbel ein, sondern bügelt – wieder einmal – jede Kritik mit seinem für ihn typischen Verweis auf vermeintliche und sogenannte wissenschaftliche Erkenntnisse weg.

f) Zum jetzigen Zeitpunkt zeigt Michael Kleins Artikel mit dem Eichmann-Bild de facto vierzehn verschiedene Bemerkungen in der Kommentarspalte an. Diese sind von unterschiedlichen Usern, wobei sich manche wiederholt äußern und drei separate User schlicht offen erkennbare Nazis sind, sonstige Rechte nicht mitgezählt – ihre Namen: „DIVISION C 18“ (18 wie immer für „Adolf Hitler“), „Florian Geyer“, der z.B. darauf hinweist, dass der Vergleich eine Beleidigung für Adolf Eichmann wäre und zu guter Letzt ein User namens „kopfschuss911“, der oder die den Nationalsozialismus gut findet und in diesem Zusammenhang gleich dessen gegenwärtig negative Semantik beklagt. Klickt man auf diesen Nickname, springt einem haufenweise bizarr verkitschter Horst Mahler-Dreck und andere Nazipropaganda entgegen; alles garniert mit abermals neckischen Herzchen und esoterischen Verheißungen. Abschließend ist festzustellen, dass speziell diese drei Bemerkungen allesamt überwiegende bzw. sogar mit großem Abstand überwiegende Positiv-Ratings vorzuweisen haben. Dazu muss nicht mehr geschrieben werden.

g) Wer die Betreiber des sogenannten Münkler-Watch-Blogs als Nachwuchs der Stasi betitelt, der darf sich nicht wundern, wenn ihm dafür jegliche politische Bildung abgesprochen wird. „Über`s Ziel hinausschießen“ ist da noch eine mehr als freundliche Ausdrucksweise; die krasse Verharmlosung der vielen DDR-Verbrechen sehr locker in Kauf nehmend, deklariert der Irrationale anonyme Schreiberlinge, die des eventuellen und unfassbaren Verbrechens der Impressums-Umgehung schuldig sind (wo ist eigentlich Kleins Impressum?), als mächtige Geheimdienstagenten, die einen jederzeit zum Mord an Unschuldigen bereiten Unrechtsstaat im Rücken haben. Auch so funktioniert deutscher Geschichtsrevisionismus. Schöne neue Welt!

Das nächste Mal gibt`s von uns eine kleine Analyse zu Münklers Watchern, mit denen Michael Klein uns zusammen auf ein Faschismus-Tandem platzieren will.

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Der Kriminalkommissar und Schwulenhasser ganz tief im braunen Sumpf

Karsten Mende, ein Polizist im Kreuzzug gegen den Humanismus und www.queer.de

Von Max / AfD-Watch Team

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Der glühende Hass auf Minderheiten in Krisenzeiten hat Hochkonjunktur, die Droge der Entwertung von „den anderen“, die sich stets auf objektiv Schwächere bezieht, vergiftet die Hirne und wabert sich immer wieder und wieder tief in die vielbeschworene und sogenannte „Mitte der Gesellschaft“ hinein, wo sie leider allzu oft zur vollen Blüte ausreifen kann. Speziell in Deutschland ist diese Dynamik des Tretens nach unten ein fester Bestandteil der Unkultur, die sich wiederum defizitären Menschen als besonders billige und einfache Krisen“bewältigungs“möglichkeit anbietet.

Als es im letzten Monat wieder einmal einen Shitstorm gegen Schwule im Zusammenhang vom „Schwulenheiler“ aus Hamburg gab (zu diesem selbsternannten Heiler gibt es von der ARD jeweils zwei Doku-Folgen aus diesem und aus dem letzten Jahr | eins | zwei |), offenbarte sich erneut der ganze von (fundamentalen) Christen gegenüber Homosexuellen empfundene Hass. Kommentare wie „Homosexualität ist mitnichten angeboren und nicht therapierbar. Die meisten Homosexuellen wurden entweder sexuell missbraucht oder wuchsen ohne eine Vaterfigur auf. Zudem sprechen die Statistiken zur Lebenserwartung Schwuler und Lesben Bände: Eine Lebenserwartung eine starken Rauchers; AIDS entfällt in den meisten Fällen auf Schwule. Sexsucht, Depressionen, Selbstmord, (häusliche) Gewalt und Drogenmissbrauch zeigen sehr wohl auf, dass Homosexualität nicht Gottes Willen entspricht. Wir Christen müssen diesen Menschen mit Liebe und Gebet begegnen, aber nicht den Fehler begehen, sie ihn ihrer Sünde zu ermutigen.“ belegten die Grundstruktur dieser entsetzlichen Debatte und waren die Regel.

Hintergrund dieser skurrilen zweiteiligen Doku und all der Aufregung ist, dass es in Bremen eine christliche Gemeinde fundamentalistischer Ausrichtung gibt, die im Ernst an die „Heilung“ Homosexueller (meistens sind aber Schwule betroffen) hin zu einer Art heterosexueller Umpolung glaubt und zu diesem Zweck junge, leicht beeinflussbare Männer (siehe Dokus!) ein groteskes psychisches Manipulationsprogramm durchlaufen lässt. Trotz der konkreten und erfahrungsgemäßen Gefahr von daraus resultierendem und bis zum Selbstmord reichenden Reaktionsverhalten der Versuchsopfer, schrecken die Täter auch vor psychisch grausamen Experimenten mit furchtbaren Ärzten nicht zurück. Der spezielle in der Doku gezeigte Fall eines solchen Arztes, den man sicherlich besser als Dr. Scientology oder Dr. Frankenstein bezeichnen sollte, beweist (in Hamburg) die Missbrauchstaktiken eines auf grobe Irrwege geratenen Mediziners. Warum dieser Dr. Frankenstein noch seine Approbation besitzt, weiß keiner, klar ist nur, dass Bastian Melcher (aus der Doku) als eines seiner Opfer bis heute seelisch schwer unter der massiven Fehlbehandlung von Kirche und Arzt leidet. Man kann sich kaum vorstellen, wie er sich wohl nach alledem auch heute noch fühlen mag.

Im Rahmen unserer Recherchen spülte es in diesem Zusammenhang dann plötzlich auch einen gewissen Karsten Mende aus dem Örtchen Sorno im Bundesland Brandenburg an die Oberfläche. Mende, nach eigenen Angaben seit Jahrzehnten Polizist, ist seinerseits ein stramm rechter Schwulenfeind. Er ist der festen Überzeugung (um nur einen kleinen Ausschnitt aus seiner Meinungskloake aufzuzeigen), dass Schwule definitiv völlig widernatürlich seien, sie biologisch primär durch ihre Sexpraktiken den HI–Virus erzeugt hätten, den Pädophilen ähnlich seien, schreckliche Eltern (siehe Adoptionsverfahren) wären und ausserdem an verschiedensten psychischen Krankheiten litten, ja geradezu ausschließlich als psychisch Kranke zu behandeln wären. Mende, dem laut Facebook allerlei rechter Dreck gefällt (PEGIDA, Junge Freiheit, etc.) betreibt selbst einen eigenen (ebenfalls rechten) Hetzblog, den man einfach mal überflogen haben muss, und ist zusätzlich auch im pseudowissenschaftlichen Blog von dem nach England ausgewanderten Antifeministen Michael Klein per Kommentarfunktion unterwegs – dann aber auch wieder gegen Schwule.

Michael Klein wiederum ist quasi der Gründervater eines „wissenschaftlichen“ Blogs mit PI–NEWS–Niveau, mit dessen Hilfe er offenbar an politisch rechte Inhalte andocken will, bzw. er versucht mit seiner rechten Einstellungen einen „wissenschaftlichen“, „rationalen“ und irgendwie „neutralen“ Anstrich zu geben; da wird im Eifer des Gefechts gegen die deutsche Linke schon mal die Stasi  zur „wissenschaftlichen“ Bewertung von (zugegeben) nicht wirklich fähigen Kritikern Münklers angestrengt, wobei Klein damit natürlich völlig über’s Ziel hinausschießt. Klein, seines Zeichens ein sogenannter Männerrechtler (Taz1 , Taz2 , Wikimannia , Andreas Kemper , Wikipedia im Hetzblog), verzettelte sich vor drei Jahren erfolglos in unzähligen Kleinkriegen mit Autorinnen und Autoren der deutschsprachigen Wikipedia, bei denen es um Definitionshoheiten in Sachen Feminismus und Männerrechte ging. Alsbald folgten von ihm initiierte (zahlreiche) Kampagnen-Artikel (siehe Blog), offene Briefe an den Wikipedia-Gründer und verschiedene andere befremdliche Aktivitäten. Damals waberten auch einige rechte Shitstorms durch das Netz, ausgelöst von jenen, welche die Männerrechte für sich entdeckt hatten. Des Weiteren konnte man von sehr beleidigenden E-Mails, angedrohten Strafanzeigen und gescheiterten Zivilklagen lesen. Natürlich alles (wie schon geschrieben) hochgradig wissenschaftlich und im Dienste der Meinungsfreiheit.

Es ist mehr als lustig, dass sich Michael Klein über einige Jahre hinweg als offener Werbeträger des rechtsesoterischen KOPP-Verlages outete (durch Blog-Werbeanzeigen) und dennoch den Anspruch erhebt, im Dienste der völlig rationalen Wissenschaft zu stehen. Sein heutiger Tiefpunkt ist im Übrigen ein Artikel, in welchem er sich breit über den Münchner „Kampf gegen Rechts“ mokiert, den er natürlich für vollkommen überflüssig hält. Nun aber zurück zu Karsten Mende.

Dieser kommentierte bei Michael Klein:

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Und weiter geht`s hier:

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Und dann schreibt der fleißige Kriminaler, dessen Sohn Daniel Mende selbst Ex-Polizist und nun Bürgermeister ist, noch das hier:

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Und das:

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Und das:

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Aber auch das: …“

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Und zu guter Letzt:

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Wir könnten hier noch viele weitere Kommentare von ihm verlinken, beschränken uns aber erst einmal auf diese Sieben. Es ist immer wieder entzückend zu sehen, dass sich (extrem) rechte deutsche Polizeibeamte sich trotz der vielen Skandale aus der jüngsten Zeit noch immer unbehelligt in ihren Kreisen (Zwei Beispiele: Beispiel 1 , Beispiel 2) bewegen können. Einen tatsächlichen Willen zur Änderung dieser Zustände kann man seitens der Politik nicht sehen. Doch „das Böse“, das so gerne den rechten Sittenwächter auf der eigenen Website gibt, hat Namen und Anschrift . Klingelingeling, ja wer ruft denn da an ;-)?!

 

Kleine Kernschmelze bei der AfDe des Guten

Wer am gestrigen Neujahrstag das virtuelle Fenster zur Welt öffnete und unter achgut.com  (an dieser Stelle möchten wir uns bei einem unserer Mit-Watcher für den Hinweis auf jenen Artikel bedanken) einen Blick auf die ersten Reaktionen auf Bundeskanzlerin Angela Merkels Neujahrsansprache warf, zuckte unwillkürlich zusammen: Der achgut-Miteigentümer Michael Miersch (Michael_Mirsch_wikipedia) hatte es doch tatsächlich offen gewagt, dem sehr populistischen Kommentar von Thomas Rietzschel, der dort regulärer Autor ist, direkt zu widersprechen. Miersch schrieb: „Welch ein seltsames Demokratieverständnis, von einer Regierungschefin zu erwarten, dass sie sich sich „der Stimme des Volkes“ anpasst, die von ein paar Tausend Rietzschels auf der Straße verkündet wird. Es liegt im Gegenteil im Wesen einer parlamentarischen Demokratie, dass eine Regierung sich nicht der Straße beugt, wenn die dort artikulierten Forderungen gegen Grundwerte verstoßen. Pseudolegitimität durch einen angeblichen Volkswillen, der sich per Akklamation auf Massenveranstaltungen ausdrückte, war ein Merkmal der sozialistischen Volksdemokratien. Wenn man so gehässig wie Rietzschel wäre, könnte man jetzt spekulieren ob seine Herkunft aus so einer Volksdemokratie ihn fürs Leben prägte. Dieses hämetriefende Elaborat zeigt, dass der Autor genau zu jenen sich bürgerlich gebenden Hasskappen gehört, die er in Dissidenten-Pose verteidigt.“

Besser hätte man Rietzschels rechtstypischen Diktatursprechfloskeln schriftlich nicht begegnen können. Den in die Jahre gekommenen Hetzern am Schreibtisch und den Pegiden ist am Ende eines gemein: Verfemter Hass und Neid werden über Umwege in einen vermeintlichen Kanal der „direkten Demokratie“ umgelenkt und man wähnt so seine Legitimation als per se gegeben. PEGIDA und die AfD sind jedoch nicht legitim, sie sind nur legal (und auch das ist, wie man ja an Lutz Bachmann sehen kann, oft falsch). Wer bei all diesen Umtrieben mitmischt, stellt sich gegen die Grundwerte, die unsere Gesellschaft zusammenhalten und tritt erbarmungslos gegen die Schwächsten. Solche Leute müssen gestoppt werden – auch das ist die Aufgabe einer Regierungschefin. Merkels deutlicher Satz zu PEGIDA war richtig und wichtig. Die nun folgenden persönlichen Attacken auf sie entlarven diese sonst so staatsverliebten Rassisten ein weiteres Mal auf’s Klarste. Holocaustverharmloser (also auch Holocaustleugner-Versteher!) und sonstige rechtsradikale bis offen faschistische Kräfte dürfen nie (!) „das Volk“ sein. Jeder, der vorgibt, diese Kräfte „eigentlich“ abzulehnen, dann jedoch immer noch das verheerende „aber“ nachschiebt, z.B. in Sachen bürgerlicher Sorgen, die man doch irgendwie ernst nehmen müsse, der macht die Salonfähigkeit des Hasses erst möglich. Das muss endlich aufhören. Mierschs Kommentar wurde indes übrigens und gemäß der Erwartungen von den meisten achgut-Konsumenten verrissen. Das belegt den Status der Achse als sanfteres Geschwisterchen von pi-news erneut.

Im Übrigen auch sehr lesenswert! : Publikative.org

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Quellen:
http://www.publikative.org/2015/01/01/die-luegenpresse-ein-begriff-und-seine-geschichte/
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wow_die_kanzlerin_hat_gesprochen
http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Miersch

Von alten Freunden und gekränkten Juristen

paragraphWenn es um konkrete Meinungskämpfe geht, geben Menschen immer wieder im Eifer des Gefechts mehr oder weniger freiwillig die tatsächlichen Inhalte ihrer Gedanken preis, meist dann, wenn das Hervorzaubern eines vermeintlichen Ass‘ gar zu verführerisch wirkt und seinem Besitzer mit der Illusion des schnellen Obsiegens in diesem Ringen um die Köpfe winkt. Ein solcher Fall ist der Jurist Heinrich Schmitz aus dem nordrhein-westfälischen Städtchen Euskirchen.

Dieser laut „Kölnischer Rundschau“ „renommierte und bundesweit arbeitende Strafverteidiger“ ist gleichzeitig auch Stammautor bei „The European“ und publiziert dort Artikel, die sich zum Teil thematisch mit seiner juristischen Sicht der Dinge beschäftigen. Der „renommierte“ Herr Schmitz ist jedoch auch privat mit dem von uns am 28.12.2014 angesprochenen Matthias Matussek befreundet (FreundederKünste, FB Müller Sönksen, FB Thalia, FB Heinrich SchmitzMatthias-Matussek.de, Schwarzoderweiß 1Schwarzoderweiß 2, Amazon u. dgl. m.).

Weil nun aber die Kraft der intelektuellen Freunderlkreise oftmals die der politischen Vernunft bricht, liess sich RA Schmitz zu einem peinlichen und mit der heissen Nadel gestrickten Gegenschlag beim „European“ hinreissen  – Zeit, sich dieses Machwerk einmal genauer anzusehen.

Die Unterüberschrift „Aber er ist von totalitären Ideen weit entfernt – anders als manch seiner Gegner.“ hämmert dem Leser sofort mit einem lauten Knall den für die Rechts- und Verschwörungsszene typischen Diktaturjargon in’s Hirn, der in seiner Art die permanente Unterstellung verkörpert, dass politische Gegner, sich diffusen dunklen Mächten verschreibend, am liebsten sofort die Demokratie abschaffen möchten und sich hierzu illegaler Methoden bedienen. Der in der Mainstreamverschwörungsszene populärste und aktuellste Marktschreier dieser Wahnidee, ist der rechtsextreme Internetguru Michael Karl Merkle alias „Michael Mannheimer“, der als Stürzenberger-Intimus (pi-news) und volksverhetzender „MM-News“-Blogger in einem verstörenden Kreislauf zwischen Bildschirm und Gerichtssaal gefangen scheint. Genau dieser Mann ist aber gerade jetzt der, der seine erfreute Gefolgschaft treu auf Matussek-Linie trimmt. Kein Wunder, denn auch in seiner verdrehten Welt sind Linke eigentlich Nazis und Nazis Linke. Sein dazu passender Artikel wurde allerdings gelöscht, Google zeigt ihn jedoch noch oberflächlich als zweites Suchergebnis von oben an.

Vor diesem Hintergrund muss man sich nun fragen, wem und warum RA Schmitz eigentlich eine totalitäre Gesinnung im Rahmen einer ständigen Bereitschaft zum Griff zu illegalen Mitteln unterstellt? Stört ihn die „taz“ oder nur „AfD-watch“? Oder ist es nicht in Wirklichkeit so, dass RA Schmitz ohne inhaltliche Argumente verzweifelt mit Totschlagbegriffen und pseudo-juristischen Blasen jongliert und sich dabei gerade heftig verheddert hat?! Auf jeden Fall, aber sehen wir weiter. „Warum jemand, der die Demokratie vor gefährlichen Rechten retten will, seinen Namen nicht verrät, habe ich noch nie verstanden. Es mag ja Gründe dafür geben, vielleicht auch nur eingebildeten Verfolgungswahn. Vielleicht auch Angst vor juristischen Konsequenzen einer Schmähkritik. Ich weiß es nicht.“ Einer, der als Rechtsanwalt in seinem Beruf fundamental von dem speziell gesetzlich geschützten Vertrauensverhältnis zu seinen Mandanten lebt und sich in der logischen Ableitung dessen eigentlich vorstellen können müsste, dass es auch außerhalb solcher Verhältnisse ein Recht auf Anonymität ohne einen hinzugedichteten Nimbus des Ungesetzlichen gibt, scheitert dennoch an dieser einfachen Logik. Die Fähigkeit zur Einsicht scheitert dann an objektiven Grenzen, wenn sie durch ein grösseres Interesse an einer anderen Sache übertrumpft wird. In Schmitz‘ Fall durch die Freundschaft zu Matussek. Seine Andeutelei hingegen, der Matussek-Artikel von vorgestern zöge bei dem Vorhandensein eines Klarnamens juristische Konsequenzen nach sich, ist nichts als ein narzisstisches Selbstgespräch.

Abgesehen von der „umstrittenen“ Anonymität der AfD-watch-Betreiber (es soll verrückterweise schon vorgekommen sein, dass Rechtsextreme in Deutschland unzählige Morddrohungen, siehe PEGIDA vor Ort, ausgesprochen haben und diese seit 1949 auch konsequent und hundertfach umsetzten, schwere Körperverletzungen würden den Rahmen sprengen, aber RA Schmitz findet Anonymität natürlich trotzdem ganz doll befremdlich), widerlegt sich Schmitz in Sachen Identitätsverschleierung und totalitärem Einmaleins selber. So spielte er zum Beispiel vor ein paar Monaten im „European“ Weltrichter und kritisierte die völlig zu Recht erfolgte Bestätigung des französischen Burkaverbots durch die große Kammer des EGMR, der zum Glück das demokratiefeindliche und zwangsanonymisierende Gehabe rund um die Vollverschleierung ablehnte. Schmitz stört sich also ganz vehement an dem Recht auf Anonymität (in diesem Fall) im Internet, begrüsst aber die Vollverschleierung in der Öffentlichkeit, die die von ihr Betroffenen z.B. auch so ganz nebenbei von dem DemonstrationsgrundrechtWikipedia ) ausschliesst. Das ist absurd. Noch verrückter wird’s in einem seiner Artikel vom letzten Jahr. Dort bezeichnete er nämlich nach der zum Teil sehr heftig geführten Debatte um ein für die Opfer skandalöses Gerichtsurteil aus GeraThe European) die Befürworter von körperlicher Bestrafung, auch die der Todesstrafe, als Fans von „…..Rache…..“ und „……Volksgerichtshof…..“ , was „es mit Vernunft zu verhindern“ gälte.

Hier geriert sich Schmitz de facto als das, was er eben noch hämisch als das Retten der Demokratie vor „……….gefährlichen Rechten……“ verriss, also als engagiertes Stoppschild zwischen einem lupenreinen Humanismus und dessen faschistischem Gegenpart aus dem Internetpöbel – Off. Ein weiterer Beleg also für Schmitz‘ inflationären Gebrauch des Diktatursprechs und eine weitere inhaltliche Gemeinsamkeit mit Matussek. Übrigens: Haben sich unsere Leser schon einmal gefragt, warum die den radikalen Humanismus ablehnenden USA (dort gibt es Folter und Todesstrafe) dennoch keine Nazidiktatur mit Volksgerichtshof sind?! Das sollten sie jedenfalls tun, denn vor dem einmaligen deutschen Kontext kann Schmitz‘ letzter Absatz aus dem Volksgerichtshofs-Artikel nur genau diesen (wenn auch sachlich völlig falschen) Rückschluss zulassen. Ein Trauerspiel.

Doch unser „Fachmann für das Böse“ und Rotkäppchen-Anstrenger  – von dem Bild her gemeint – geht noch weiter: „Wenn der anonyme Gastautor davon fantasiert, der Satz Matusseks sei als Volksverhetzung „justiziabel“, zeigt das erst einmal nicht mehr, als dass er offenbar frei von jeder Kenntnis des Strafrechts ist. Schon die Idee, die Pegida-Gegner seien eine „Menschengruppe“ im Sinne des Gesetzes, dürfte gewagt sein. Ich zähle mich auch zu den Pegida-Gegnern, fühle mich allerdings von diesem Satz kein bisschen betroffen. Da geht es nämlich nur um die, „die beim rituellen Treten gegen diese Menschen mitmach(en)“, also gegen die, die jeden Teilnehmer einer Pegida-Veranstaltung pauschal zum Idioten, Nazi, Faschisten und was auch immer erklären. Sollte an rituellem Treten gegen Menschen etwas Gutes sein?“ Arme, selbstveropferte PEGIDA-Apologeten! Da wollen sich diese dummen Linken schon keine Strafrechtstipps zwischen SPIEGEL TV und Paprikachips beibringen lassen (und wagen sogar eine Strafanzeige gegen Matussek – wie unglaublich!) und nun lehnen sie auch noch Matusseks illegitime Komplettumkehr der Verhältnisse, nämlich die Verklitterung des braunen Pegiden-Mobs als Opfer, ab. Mit diesem verkappten Statement pro Pegida hat sich Schmitz offenbart, es bleibt abzuwarten, ob er im neuen Jahr den Kurs „Kanufahren – Lektion eins: Zurückrudern“ belegt oder ob er, gefangen in einer einmal gemachten Aussage, sein Freunderlspiel immer weiter betreibt. Die Maus sitzt jedenfalls in der Falle.

Schliessen wir den Artikel nun mit einem Schmitz-Zitat, dass sich 1 zu 1 wie das Geschwurbel des rechtsverschwörerischen „Volksbetrugpunktnet“ anhört: „Wow. Auch hier wird man das Gefühl nicht los, dass es genau um dieses Einteilen von Individuen in Wertigkeitsklassen geht, das der Autor anprangert. So wenig verstehen und dennoch so gnadenlos urteilen, ist schon bemerkenswert. Vermutlich würde der Gastautor sich schon aus Gründen der Hirnhygiene nie mit Andersdenkenden unterhalten wollen. Er hat seine Meinung und wer andere Meinungen äußert, gehört bestraft oder was auch immer. Mindestens aber ausgeschlossen.“ Lieber Herr Schmitz, meine Hirnhygiene hat durch Ihre Apologetik von gestern so schwer gelitten, dass ich mir ab jetzt für mindestens drei Wochen kein SPIEGEL TV mehr anschauen kann und ich Erläuterungen des „Fachmanns des Bösen“ nicht mehr mitbekomme. Und dann kommt das zweiwöchige Dschungelcamp. In diesem Sinne: Guten Rutsch!

P.S.: Erfahren Sie das nächste Mal, warum auch Alexander Wallasch gerne verkehrte Welt spielt, ein ‚Neuschwuler‘ namens David Berger das echt total klasse findet und sowieso immer jeder Opfer sein will.

Nachtrag vom 02.01.2015:

Wenn der Anwalt doppelt hinlangt

Als uns heute ein anderer AfD-Watch-Leser darauf hingewiesen hatte, dass Heinrich Schmitz auf Facebook gerade wieder durchdreht (Schmitz), hatten wir nicht damit gerechnet, auf seiner Seite nun offenen NS-Geschichtsrevisionismus anzutreffen; dennoch wird er dort verbreitet. Nachdem ein User zu Recht entgegnete (Schmitz‘_Post), dass Schmitz‘ Bezeichnung „…..bemerkenswerte Aufgeregtheiten……“ (als Äußerung über die Reaktionen zu Matusseks fundamentaler Entgleisung) aus der Sicht der als „HJ-Pöbel“ verunglimpften PEGIDA-Gegner unpassend ist, dreht Schmitz abermals den Spieß um und antwortet: „Wer fühlt sich denn da angesprochen?“ Damit sagt er jedoch: Die so Beleidigten sind einfach selber schuld, Matussek hat keinen Fehler gemacht.

gesinnung hj nicht geprüftDas allerdings zeugt von einer krassen Unreife und belegt abermals die wirklich völlig blinde Verteidigung Mattuseks von seiner Seite aus. Dann kommt die erste fette historische Lüge Schmitz‘: „ Welche “Gesinnung” hatte denn ein Hitlerjunge? Die wurde doch gar nicht geprüft.“ Die Gesinnung von maximal zu ideologisierenden Kindern und Jugendlichen im sogenannten „Dritten Reich“ wurde nicht überprüft?! Was für ein Irrwitz, dies allen Ernstes zu behaupten! In einem totalitären Staat, wie der von Hitlers Prägung es war, war die Kontrolle des Machtapparats so allumfassend, so gnadenlos, dass diese selbstverständlich auch (und gerade!) die Gesinnung der nachkommenden Generationen formen sollte und musste. Diese dann geformte völlige Bejahung der NS-Ideologie unterlag einer ständigen Prüfung, die, bei entsprechenden „Verstößen“, sofort eine Palette drakonischster Strafen zur Hand hatte. Hier soll Matusseks Stampfer in den Fettnapf mittels eines windigen Taschenspielertricks nachträglich noch schnell legitimiert werden und zwar indem die revisionistische Leugnung der Fakten den Begriff „HJ“ zu einem nichtssagenden Neutrum verwäscht. Wie infam. Im weiteren Verlauf des Threads leugnet Schmitz die extrem rechte Gesinnung der „HJ“ erneut und schreibt, dass er die Geheime Staatspolizei Hitlers so bezeichnet hätte (aber nicht die „HJ“). So weit, so schlecht.

nsdap linksDann meldet sich ein offen Rechtsextremer mit dem Facebook-Namen „Andreas Arthur“ zu Wort (nachdem er die „Antifa“ szenetypisch zuvor schon als „SA“ bezeichnete) und schreibt: „NSDAP war links, Nazis waren nationale Sozialisten im Gegensatz zu internationalen Sozialisten, also Kommunisten… Und die NSDAP hat die Wahlen Dank der SPD Wähler gewonnen… NationalSozialistischeDeutscheArbeiterPartei… Es waren braune Faschisten, die die roten Faschisten also Kommunisten vorübergehend verdrängt haben“ (dem u.a. für die „Süddeutsche Zeitung“ arbeitenden Münchner Journalisten Dieter Wachholz „gefällt das“). Später schwurbelt Herr Arthur noch etwas von „Lügenpresse“ (na, woher kennen wir diesen Spruch wohl?! (publikative:_Lügenpresse_Begriff_und_Geschichte) und unterstreicht somit noch einmal das schäbige Gesamtbild Schmitz‘, der, wenn er denn Anstand gehabt hätte, seine eigenen Kommentare in dieser Form niemals gemacht und Herrn Arthur auf der Stelle unter Löschung seiner Hetze per Block von seinem Profil verbannt hätte. Hat er aber nicht.

Der Rest des Threads besteht zum großen Teil nur noch aus wirren Einwürfen, die zu erwähnen sich hier nicht mehr lohnen würde. Zwei Sachen sind aber dennoch klar: 1. Auch die Mitglieder der „HJ“ waren bei weitem nicht nur „Opfer einer totalitären Propaganda“ oder arme, unschuldige Zehnjährige (wie Schmitz schreibt und andeutet), sondern auch (10 – 18 Jahre alt) verbrecherisch handelnde Jugendliche / junge Erwachsene, die z.B. für den „Volkssturm“ und die Geheimorganisation „Werwolf“ mordeten. Wie auch volksbund.de zeigt, war die „HJ“ damals die Vorstufe zu der letztlichen Abrichtung als Mörder, denn als Ziel wurde der erbitterte Kampf auf dem Schlachtfeld bis zum eigenen Tod (auch als „Kadavergehorsam“ bezeichnet) festgesetzt, zumindest beim männlichen Nachwuchs. 2. Heinrich Schmitz ist wie auch schon der rechtsradikale Jurist Karl Albrecht Schachtschneider der Meinung, das Verbot der Holocaustleugnung sei ungesetzlich / verfassungswidrig (Schachtschneider) , siehe Redaktionszeile zum Thema Schmitz und Volksverhetzung im Artikel vom 31.12.2014 und Artikel zu Schachtschneider vom 19.12.2014) und spricht sich ausdrücklich gegen selbiges Verbot aus. Abgesehen davon, dass auch diese Behauptung eine erneute glatte Lüge ist (das Verbot ist völlig verfassungskonform), zeigt sie auch die unappetitliche Denke auf Schmitz‘ Seite. Die Erlaubnis zur Leugnung des Holocausts ist kein Anliegen des Liberalismus‘ und findet dort auch kaum Anklang, sie war und ist ein Projekt der westeuropäischen Rechten und genau dort will man sie auch verwirklicht sehen!

Anmerkungen der Redaktion:

weitere Links zum Bericht:

pi-News zu Matussek: http://www.pi-news.net/2014/12/matussek-fack-ju-goehte-hallo-pegida/
zu Übergriffen gegenüber Journalisten: http://meedia.de/2014/12/31/euch-stellen-wir-an-die-wand-medien-berichten-ueber-uebergriffe-gegen-journalisten-bei-pegida-und-hogesa-Demos/

RA Schmitz zum Thema Volksverhetzung:  „Das Verbot z.B. der Holocaustleugnung ist insoweit eigentlich systemwidrig, wird aber vom Verfassungsgericht vor dem Hintergrund des Geschichte als verfassungsgemäß akzeptiert.“ http://wallasch.twoday.net/stories/scheiss-deutsche-volksverhetzung-und-meinungsfreiheit-von-ra-heinrich/

Jetzt vergleicht auch pi – news die PEGIDA – Gegner mit Hitler: http://www.pi-news.net/2015/01/merkel-hitler-und-der-islam/

zur Burka: Wir sehen im Tragen der Burka keinen Grund für Aversionen. Die Burka ist ein Kleidungsstück, welches größtenteils in Afghanistan und Pakistan getragen wird. In der Regel hatte dieses Kleidungsstück eher einen noblen Ruf. Klar haben die Taliban dies verpflichtend gemacht. Bei uns in Deutschland sollte es jeder Muslima freigestellt sein, ob sie dies trägt oder nicht. Für diese Frauen ist es kein Akt gegen Frauen sondern eine Ausübung der Religion. Wir haben hier noch Religionsfreiheit! Bei einer Forderung des Verbots sollte man den Anspruch des Staates auf Gesichtserkennung in der Öffentlichkeit der Religionsfreiheit gegenüberstellen. Beim liberalen Demokraten gewinnt das Grundgesetz!  Wir wollten diese Anmerkung hier einfügen, damit es keine Missverständnisse gibt.

 Quellen:

http://www.rundschau-online.de/euskirchen/tv-dokumentation-ein-fachmann-fuer-das-boese,15185862,16271588.html
http://www.theeuropean.de/heinrich-schmitz
https://afdwatchafd.wordpress.com/2014/12/28/matthias-matussek-und-sein-ruck-nach-ganz-rechts/
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=a1&dig=2014%2F12%2F30%2Fa0009&cHash=ebf204d617c013ed0ee36942a6c79514
http://www.theeuropean.de/alexander-wallasch/9409-die-verkehrte-warnehmung-matthias-matusseks
http://de.wikipedia.org/wiki/David_Berger_%28Theologe%29
http://www.theeuropean.de/christoph-giesa/9086-wieso-jeder-opfer-sein-will
https://volksbetrugpunktnet.files.wordpress.com/2013/03/28klvtf.jpg
http://www.rundschau-online.de/euskirchen/tv-dokumentation-ein-fachmann-fuer-das-boese,15185862,16271588.html
http://www.rundschau-online.de/euskirchen/brandstiftung-verfassungsbeschwerde-eingelegt,15185862,24003260.html
http://www.cicero.de/sites/default/files/field/image/bundesverfassungsgericht_griechenlandhilfe.jpg
https://www.google.de/#q=michael+mannheimer+blog+nazis
http://www.mmnews.de/index.php/politik/31903-matussek-pegida-kritiker-hj-poebler-
http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/rottenburg_artikel,-Heilbronner-Amtsrichter-verurteilte-Michael-Karl-Merkle-Betreiber-des-Michael-Mannheimer-Blogs-zu-_arid,211475.html
http://www.theeuropean.de/heinrich-schmitz/9408-facebook-pegida-streit-um-matthias-matussek
http://www.freundederkuenste.de/aktuelles/reden-ist-silber/meinung/richard-eine-art-grauer-star-matthias-matussek-die-apokalypse-nach-richard-buchbesprechung-von-heinrich-schmitz.html
https://www.facebook.com/muellersoenksen/posts/10200875535547967
https://www.facebook.com/thalia.de/posts/342966459133718?stream_ref=5
https://www.facebook.com/notes/heinrich-schmitz/-kann-spuren-von-weisheit-enthalten-matthias-matussek-die-apokalypse-nach-richar/483706661650867
http://www.matthias-matussek.de/2013/01/aktuelle-kritiken/
http://schwarzoderweiss.wordpress.com/2012/12/10/wenn-der-trittbrettfahrer-wieder-speit/
http://schwarzoderweiss.wordpress.com/2012/09/24/es-gibt-in-deutschland-keinen-antisemitismus-es-sei-denn-man-mochte-ihn-sehen-eine-erwiderung-auf-alexander-wallasch/#comment-168
http://www.amazon.de/review/R17BLXE5N0FVYH
http://www.theeuropean.de/heinrich-schmitz/8742-verhuellungsverbot-in-frankreich
http://www.gesetze-im-internet.de/versammlg/BJNR006840953.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Vermummungsverbot
http://www.insuedthueringen.de/regional/thueringen/thuefwthuedeu/Jungen-missbraucht-20-Jaehriger-erhaelt-Bewaehrungstrafe;art83467,2201969
http://www.theeuropean.de/heinrich-schmitz/7675-missbrauchsparadies-landgericht-gera

https://www.facebook.com/heinrich.schmitz?fref=ts
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=859923150695881&set=a.141743559180514.18546.100000346112884&type=1&Theater
http://www.publikative.org/2015/01/01/die-luegenpresse-ein-begriff-und-seine-geschichte/
http://www.volksbund.de/fileadmin/redaktion/BereichInfo/BereichPublikationen/Reihe_Allgemeine_Reihe/Erweiterungen/0180_Band_18/Band18_Internet_S41-48.pdf
https://www.youtube.com/watch?v=ny71AjdnwS0 , http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Albrecht_Schachtschneider

AfD Bremen: Ute Dopke, Kandidatin Bürgerschaftswahl

dopke bildIn Bremen ist im Frühjahr 2015 Bürgerschaftswahl. Die AfD glaubt, in ihren Reihen Menschen gefunden zu haben, die für die Politik geeignet sind und hat ihre Kandidaten_Innen aufgestellt. Exemplarisch möchte ich hier eine Kandidatin, Ute Dopke, vorstellen.

Ute Dopke ist auf Facebook gut vernetzt und nutzt die Plattform intensiv, um ihre skurrilen Ansichten zu verbreiten.

Über sich selber sagt sie: Menschen, die oft verletzt wurden, sind gefährlich, denn sie wissen wie man überlebt. Vergeben und Vergessen? Ich bin weder Jesus, noch habe ich Alzheimer.

Eines Ihrer Lieblingszitate ist: Ich habe den Teufel im Blut, den Engel im Herz und den absoluten Wahnsinn im Kopf.

Bezüglich des „Wahnsinn im Kopf“ möchte man ihr nicht widersprechen, denn ihre Posts sprechen Bände:

So liegt ihr zum Beispiel die Aufklärung über Chemtrails am Herzen. Dass es sich hierbei tatsächlich um Ballasttanks für die Erprobung des Flugverhaltens handelt, würde die AfD-Kandidatin wohl als Verschwörungstheorie bezeichnen.
dopke chemtrails
Von sachlicher Kritik an den derzeit im Bundestag vertretenen Abgeordneten hält Dopke nicht viel. Sie zieht es vor, einen Kriegsliederschreiber aus dem 18./frühen 19. Jahrhundert zu zitieren.
es gnade euch gott
Als „gute“ AfDlerin unsterstützt Dopke natürlich auch Pegida-Ableger.

indianer nazis

Dopke schürrt Ressentiments gegen Andersgläubige, insbesondere gegen Menschen muslemischen Glaubens, hier teilt sie einen Post des Kopp-Verlages. Über den Kopp-Verlag schrieb das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik, dass sich die Autorenliste wie ein „Who-is-Who der deutschen Verschwörungsliteratur“ lese, darunter einige Autoren, die „in der rechten Szene gerne rezipiert werden“.

dopke kopp

Auch die NPD-Seite wird von der AfD-Kandidatin gerne geteilt, man passt ja von der Gesinnung zusammen.

döpke teilt npd
islamische bürger

Aber Ute Dopke ist der Meinung, dass sie diese Hetze aus „reiner Notwehr“ betreibt.
islam ist gegen mich
Zu einem von ihr geposteten Bericht über ein Feuer in einem Flüchtlingscamp, in dem es eindeutig heißt, dass die Brandursache noch unklar ist, behauptet Dopke: „Selber angezündet und auf Mitleid bauen, ich bin außer mir“. Bei dem schrecklichen Brand, den die AfD-Kandidatin hier für ihre Verleumdungen nutzt, wurden drei Asylbewerber, die in einem der Zelte schliefen, in letzter Sekunde vor dem Feuer gerettet, einer der Männer wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei schloss einen Anschlag nicht aus.

die brandursache ist unkar

Flüchtlinge sind für Dopke keine Menschen, denen man Hilfe zukommen lässt, sondern „Invasoren“. Hier teilt sie Berichte der fremdenfeindlichen Hetz-Seite „Netzplanet“.

dopke asylanten osnabrück

flüchtlinge mögen essen nicht

Auch der Michael-Mannheimer-Blog ist für Dopke eine Quelle ihres Vertrauens. Karl-Michael Merkle (alias Michael Mannheimer) ist ein anti-humanistischer Demagoge der sich der Islamkritik alleine aus dem Grund bedient, um seinen gewaltsamen Umsturz zu propagieren und Andersdenkende zu diskreditieren. Merkle wurde bereits wegen Volksverhetzung verurteilt, die Anklage lautete: “Der Genannte wird angeklagt, er habe einen Schriften gleichstehenden Datenspeicher verbreitet, auf dem zum Hass gegen eine religiöse Gruppe aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie aufgefordert und ihre Menschenwürde dadurch angegriffen wird, dass sie beschimpft, böswillig verächtlich gemacht und verleumdet wird.”

mannheimer millionen flüchtlinge

Und natürlich gehört auch der rechtsextreme und islamfeindliche Blog „PI-News“ zu den Quellen, aus denen Dopke ihr „Wissen“ bezieht. Gegen PI-News leitete die Staatsanwaltschaft Rostock ein Ermittlungsverfahren ein, da in Beiträgen Gewaltaufrufe gegen Araber und Muslime erschienen waren. Als mutmaßlicher Verfasser wurde im September 2014 der Rostocker AfD-Politiker Holger Arppe angeklagt.

dopke pi
Quellen:
http://www.alternativefuer-bremen.de/
http://diefreiheitsliebe.de/gesellschaft/pi-news-autor-verurteilt-wegen-volksverhetzung/

Die Frankfurter AfD und ihre Verstrickungen in den braunen Sumpf

Recherchegruppe Frankfurt(Oder)

Die noch junge Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) schreibt seit ihrer Gründung Anfang vergangenen Jahres eine Erfolgsgeschichte. Kaum eine andere Partei vermochte es in so kurzer Zeit, Stimmenzuwächse zu erreichen, die sie sogar fast in den Bundestag geführt hätten. Anfangs mittels ihrer Eurokritik als Ein-Themen-Partei bekannt, die sich nicht klar politisch einordnen ließ, zeigen neue Erkenntnisse und Offenbarungen seitens der Partei und ihrer Mitglieder immer wieder, welche ideologischen Ansichten in der Partei mehrheitlich vertreten werden.

Die Frankfurter AfD behauptet von sich: „Wir sind weder rechts noch links – WIR SIND AFD“.[1] Die vorliegende Analyse des Stadtverbands in Frankfurt (Oder) zeigt jedoch, dass die AfD nichts anderes ist als eine rechtspopulistische Partei, die mit Chauvinismus und Nationalismus „deutsche Interessen“ vertritt. Sie steht für soziale Kälte; sie hat eben nicht den sozialen Ausgleich, das Wohl Aller im Sinn, sondern ihre Politik ist auf die Interessen der Besitzenden abgestellt. Sie ist…

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Eva Kahlmann

Bernd Kölmel, Europaabgeordneter der AfD, veröffentlichte jüngst auf seiner Facebookseite einen wirren Post, in dem er behauptet, es sei ein Anschlag auf ihn verübt worden. Ist das, wie schon so oft, ein weiterer Versuche, mit der Opferrolle Stimmen zu fangen? Oder ist es diesmal nicht vielleicht ein Ablenkungsmanöver von Kölmel, nachdem die Stuttgarter Nachrichten in der Woche davor berichteten, dass Eva Kahlmann für ihn arbeitet. Befragt nach der politischen Verortung seiner Mitarbeiterin sagte Kölmel: „Ich habe mit Frau Kahlmann intensiv und mehrfach über ihre politische Vergangenheit gesprochen und bin überzeugt, dass sie die Werte ihrer ehemaligen Partei nicht teilt und demokratisch denkt“.

Eva Kahlmann…Eva k

ist ehemaliges Mitglied der rassistischen Kleinstpartei „Die Freiheit“ und agierte als Schriftführerin in dem von ihr mitgegründeten Kreisverband Nordbaden. Doch ihr Versuch, in der Gründungsphase der Partei an wichtige Posten zu kommen, scheiterte und sie bekam wegen einer volksverhetzenden Rede auf einem Parteitag sogar Probleme mit der Staatsanwaltschaft. Seitdem versucht sie im Hintergrund Intrigen gegen die Führung der Freiheit um Stadtkewitz zu spinnen.

Gründungstreffen LV BW Freiheit vor der Veranstaltung

Eva Kahlmann beim Treffen vor der Gründungsveranstaltung der Freiheit BW

Kahlmann zeigte sich nicht nur unter dem Banner „Hassblog der Rechtspopulisten“, auch ist sie, ebenso wie ihr Sohn, Mitbegründer_in der „PI-News“-Gruppe Rhein-Neckar. „PI-News“ ist die wichtigste Internetplattform für Islam-hasser_innen in Deutsch-land.  Ihr Sohn Emil Kahlmann, postete auf dem Blog unter dem Pseudonym „vaterrhein“ Kommentare wie „Moschee abreißen, Muselmänner und Muselfrauen in der Wüste abladen. So einfach wäre das Problem gelöst.“ oder „Ja, der Tag X wird kommen und auch ich werde dann ganz vorne mit dabei sein. Dann werden Köpfe rollen und zwar die Köpfe derer, die als „Volksvertreter“ unsere Kultur vernichten wollen, als auch die Köpfe derer, die meinen sie könnten hier irgendwas erobern“. Die Blogger sind politisch größtenteils eher dort zu verordnen, wo sich auch der Massenmörder Anders Breivik aus Norwegen positionierte. Aber nicht nur der Islam wird als Feindbild propagiert, auch Schwule, Linke und „Ausländer“ im Generellen sind Ziel der Diskriminierung durch unseriöse und polemische Berichte. Zu den Ceska-Morden der Thüringer Neonazis z.B. titelten die PI-News plump „Jetzt geht die Entschuldigeritis los“ oder es wurde sich darüber beschwert, das der unsägliche Begriff „Dönermorde“ von einigen als rassistisch bezeichnet wurde. Mitgefühl für die Opfer brachte hingegen niemand auf. Es waren eben keine „Blutsdeutschen“.

Kundgebung PI BPE

Eva Kahlmann auf der Kundgebung von PI-News und Pax Europa

emil als versammlungsleiter pi bpe kundgebung

Emil Kahlmann als Versammlungleiter

Kahlmann ist nicht nur bei der PI-Gruppe Rhein-Neckar federführend, sondern auch bei Pax Europa. Sie führte unter anderem eine Kundgebung am Mannheimer Paradeplatz mit durch, bei der ihr ebenfalls rassistisch hetzender Sohn Emil Kahlmann als Versammlungsleiter und Moderator fungierte und auch ihr Partner Norbert Voll anwesend war. Dort trat auch der ultrarechte Redner Karl-Michael Merkle (Michael Mannheimer) auf, der den bewaffneten Kampf gegen den Islam als Bürgerpflicht propagiert und „Feinde Deutschlands“ namentlich auf seiner Homepage diskreditierte. Auch Eva Kahlmann versucht immer wieder politische Gegner einzuschüchtern, so fotografiert sie Gegendemonstrant_innen und schickt die Fotos an ihre rechten Freunde, wie z.B. bei einer Sarrazin-Kundgebung in Heidelberg und einer Demonstration gegen Abschiebung in Mannheim.

Eva Kahlmann betreut inzwischen die Facebook-Seite des AfD Bundesverbandes und wird als Assistentin von Bernd Lucke im Europaparlament genannt.  Auch ihr Partner Norbert Voll, ehemals Ansprechparter für „Die Freiheit“ ist inzwischen AfD-Mitglied.

Norbert Voll

Norbert Voll

kölmel post

 Quellen:
https://linksunten.indymedia.org/de/node/97076
https://linksunten.indymedia.org/it/node/56663
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.alternative-fuer-deutschland-afd-geht-gegen-rechte-in-den-eigenen-reihen-vor.5430f642-e004-4b82-8c22-f1545b712a23.html
http://www.scharf-links.de/46.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=30712&cHash=3d4a5a1b25
https://www.facebook.com/BerndKoelmelMdEP
http://www.europarl.europa.eu/meps/de/assistants.html?letter=K&type=L&searchType=A&assistantName=

Alexander Gauland

gaulandAlexander Eberhardt Gauland (* 20. Februar 1941 in Chemnitz) ist ein deutscher Jurist, konservativer politisch-historischer Publizist und Politiker (AfD). Er war über 40 Jahre lang Mitglied der CDU und leitete von 1987 bis 1991 die Hessische Staatskanzlei. Danach wurde er Herausgeber der Märkischen Allgemeinen. Gauland ist Gründungsmitglied der eurokritischen Wahlalternative 2013 und der Partei Alternative für Deutschland, deren stellvertretender Sprecher er ist. Bei der Landtagswahl in Brandenburg 2014 war Gauland Spitzenkandidat der AfD. Er ist Landesvorsitzender der AfD Brandenburg, Fraktionsvorsitzender seiner Partei sowie Alterspräsident des Brandenburger Landtages. Gauland trat nach langjähriger Mitgliedschaft aus der CDU aus und war zusammen mit Konrad Adam, Bernd Lucke und Gerd Robanus Gründungsmitglied der Wahlalternative 2013. Er wurde auf dem Gründungsparteitag der AfD am 14. April 2013 zu einem der drei stellvertretenden Sprecher gewählt. Im Februar 2014 wurde er auf einem außerordentlichen Landesparteitag in Diedersdorf in Diedersdorf (Teltow-Fläming) bei einem Gegenkandidaten mit ca. 80 Prozent zum Landesvorsitzenden der AfD Brandenburg gewählt. Er schreibt auch bei den Rotaryern. Natürlich schreibt er auch für Junge Freiheit, Pi News etc..

AfD-Sprecher Alexander Gauland: „Die Deutschen haben ein gestörtes Verhältnis zur militärischen Gewalt. Sie betrachten sie nicht als die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln im Sinne von Clausewitz, sondern als das schlechthin Böse und Falsche, als ein Mittel, aus dem nie und unter keinen Umständen Brauchbares entstehen könne.“ „Statt also immer von Neuem die pazifistische Melodie zu singen, wäre es klug, eine politische zu intonieren, weil eben militärische Gewalt – siehe oben – nicht an sich schlecht, sondern nur als falsche Politik schlecht ist. Das aber setzt voraus, dass die Deutschen wieder eine Tatsache der Weltgeschichte akzeptieren lernen, die Bismarck in seiner ersten Regierungserklärung als preußischer Ministerpräsident 1862 in die berühmten Worte fasste: „Nicht durch Reden und Majoritätsbeschlüsse werden die großen Fragen der Zeit entschieden – das ist der große Fehler von 1848 und 1849 gewesen – sondern durch Eisen und Blut.““ Diffuser Pazifismus: Warum sich die Deutschen mit Gewalt so schwer tun. Dabei ist Deutschland nach USA, Russland, China, Frankreich & Großbritannien an 6ter Stelle der weltweiten Finanzausgabe beim Militär. Die These zusätzlich, dass wir nicht Krieg führen sollen, wenn wir nichts davon haben, .. zeigt im Umkehrschluss, dass man Krieg fordert, wo Deutschland etwas davon hat, also Land, Kolonie oder Sklaven? Gauland tritt grundsätzlich für eine stärkere Betonung nationaler Interessen ein. Allerdings unterstützte er die feste Verankerung Deutschlands in der westlichen Sicherheitsarchitektur der NATO unter Führung der USA. Gleichzeitig forderte er, das Verhältnis zu Russland sorgfältig zu pflegen, da Russland an entscheidenden Wegmarken der deutschen Geschichte positiv Pate gestanden, sich aber nicht immer auf westliche Versprechen habe verlassen können. Er lehnte Auslandseinsätze der Bundeswehr außerhalb des NATO-Gebietes wie in Afghanistan ab, schloss jedoch die Möglichkeit von Interventionen an Europas Peripherie wie in Nordafrika nicht prinzipiell aus, falls deutsche Kerninteressen berührt seien. Einem EU-Beitritt der Türkei erteilt Gauland eine klare Absage: „Nach Auffassung der AfD endet Europa am Bosporus. Mit der Aufnahme der Türkei verlöre Europa seine abendländische Identität.“ Einen Militärschlag gegen die Regierung Assad im syrischen Bürgerkrieg lehnte Gauland ab. In Bezug auf Bundeskanzlerin Merkels wiederholte Zusicherungen, dass das Existenzrecht Israels Teil der Staatsräson der Bundesrepublik Deutschland sei, wies Gauland darauf hin, dass Deutschland im Konfliktfall weder rechtlich noch strategisch in der Lage sei, derartige Erklärungen tatsächlich „mit Leben zu füllen“. Bei seiner Aussage zu USA, Russland und Israel kommt mir ein Antisemitismusverdacht hoch! Ein Schelm der schlechtes denkt. Während der Ukrainekrise äußerte Gauland am 18. August 2014 in einem Interview mit Telepolis in Bezug auf die EU-Osterweiterung, dass in alle Überlegungen, die die Nachfolgestaaten der Sowjetunion betreffen, künftig Russland einbezogen werden müsse. „Es geht nicht an, dass wir Nachfolgestaaten der Sowjetunion ohne Absprache und Konsultation mit Russland in die NATO oder die EU aufnehmen.“ Anscheinend sind diese Länder nicht souverän genug für Gauland. Gauland hat eine sehr eigene Märchenwelt in der er schwebt, welche ich mit einem anderen schon toten Führer vergleichen würde. Er war doch von einem Wahnsinn besessen!

Bei den Krawallen und Straßenschlachten von Nazis und Hooligans, der Hogesa, gab es viel Zuspruch aus der AfD für die Hooligans, welche auch Polizisten angriffen. Gauland lobte diese bzw. nahm die Sorgen der Hooligans ernst ^^ , zumindest verteidigte er noch diese Demo mit „Verfassungsfeindliche Salafisten provozieren Extreme“ Er äußerte in einem Spiegel-Interview Verständnis für die Anliegen der Pegida-Demonstranten. Die 19 Forderungen der Pigida seien zum Teil sehr vernünftig. Man sei für die Aufnahme politisch oder religiös Verfolgter, befürworte die Aufnahme des Rechts und der Pflicht auf Integration ins Grundgesetz und setze sich für eine dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge statt in menschenunwürdigen Heimen ein. Er sehe darin keine Ausländerfeindlichkeit. Er habe auf der Demonstration in Dresden keine Neonazis und Rechtsextremisten gesehen und auch keine ausländerfeindlichen Parolen gehört. Zum Vorwurf, Vorbestrafte würden bei Pegida mitwirken, meinte Gauland, diesen müsse eine zweite Chance gegeben werden. Man dürfe Lutz Bachmann nicht anders behandeln als Joschka Fischer. Das Problem der Ausländerkriminalität sei hingegen etwas völlig anderes und müsse anders behandelt werden „als das Problem von Deutschen, die mal straffällig geworden sind“. Für Ausländer würden andere Regeln gelten. Er meinte die Pegida ist friedlich und anständig. Aber unter anständig stelle ich mir verfassungsgemäße Nutzung des Demonstrationsrechtes vor!

Gauland war auf einer „geheimen prorussischen“ Yalta Konferenz. Ein Schlag ins Gesicht einer Republik, in welcher er eine Funktion in einer Partei hat, welche die Republik vertritt. Deutschland gehört zur EU und selbst sein Cheffe trat für Sanktionen gegen Russland ein. Deutschland verurteilte die Beteiligung Russlands am Krieg in der Ukraine und auch die Annexion der Krim. Und dann kommt so ein dahergelaufener Faschist, redet von mehr Krieg zu Gunsten Deutschlands und hetzt weiter offen gegen Minderheiten in Deutschland. In einer russischen Leakseite fanden wir folgende Dokumente:

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Gauland besuchte neurussisches Treffen mit anderen Nazis im August 2014. Quelle: https://twitter.com/russlandheute/status/540426069716000769/photo/1 deren Quelle: http://centerkor-ua.org/

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Gauland legte schon Henkel im Richtungsstreit den Rücktritt nah, mit den Worten: AfD ist nicht liberal sondern patriotisch. Henkel sollte sich überlegen ob er noch zur AfD gehören will. Aber selbst bezeichnete er seine AfD Jünger als dumm. (Streit gab es ua. wg. Henkels Bezeichnung: Es seien “Unvernünftige, Unanständige und Intolerante” in den Reihen der AfD, sagte er gegenüber dem “Spiegel”, und in der “Zeit” nannte er Parteifreunde “Ideologen, Goldgräber und Karrieristen”. Auch “diese ganzen Rußlandversteher” machten ihm zu schaffen: “Da sitzt man auf einem Parteitag und hört irgendwelche wilden Verschwörungstheorien. Ich werde dann ganz klein und schäme mich in Grund und Boden”. Er beschuldigte Brandenburgs Landesregierung des schüren von Fremdenfeindlichkeit (welches eher Gaulands Fachgebiet ist), weil sie nicht konsequent die abgelehnten Asylbewerber abschieben würde. Des Weiteren bezeichnet er Lucke als Kontrollfreak. Hier hat er die Petry auf seiner Seite.

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Gauland
http://www.berliner-zeitung.de/politik/afd-mehr-bismarck-wagen,10808018,24273260.html
http://www.welt.de/politik/deutschland/article119895035/Die-AfD-will-zurueck-zu-Bismarcks-Aussenpolitik.html
http://www.faz.net/aktuell/politik/bundestagswahl/aussenpolitisches-konzept-afd-nimmt-sich-bismarck-zum-vorbild-12569281.html
http://www.tagesspiegel.de/meinung/diffuser-pazifismus-warum-sich-die-deutschen-mit-gewalt-so-schwer-tun/6907386.html
http://www.abendblatt.de/hamburg/article133789814/Hamburger-AfD-Mitglied-lobt-Hooligan-Demo-in-Koeln.html
http://www.aktiencheck.de/exklusiv/Artikel-AfD_Vize_Gauland_Verfassungsfeindliche_Salafisten_provozieren_Extreme-6089703
http://www.zeit.de/news/2014-12/23/demonstrationen-afd-vize-gauland-pegida-ist-friedlich-und-anstaendig-23142007
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/landtagswahlen-2014/interview-mit-alexander-gauland-die-npd-ist-zu-igittigitt-da-bleibt-nur-noch-die-afd/10674354.html
http://rotary.de/autor/alexander-gauland-345.html
http://zuerst.de/2014/10/31/richtungsstreit-in-der-afd-gauland-legt-henkel-den-parteiaustritt-nahe/
https://quotenqueen.wordpress.com/2014/12/18/brandstifter-gauland/
http://www.huffingtonpost.de/2014/11/19/gauland-afd-mitglieder-dumm_n_6184540.html