Erpresst die NPD die AfD?

Andreas Kemper

Das Gutachten des Parteiausschlussverfahrens gegen den Landesfraktionschef der AfD in Thüringen, Björn Höcke, basiert vor allem auf eine vermutete Identität mit dem Neonazi-Autoren „Landolf Ladig“, der 2011/2012 Artikel in den Magazin des Thüringer NPD-Chefs Thorsten Heise verfasste. Am heutigen Tag wird nun von zwei Seiten behauptet, Höcke sei nicht Ladig. Es werden gleich zwei unterschiedliche vermeintliche Personen präsentiert, die behaupten, der „wahre Ladig“ zu sein. Doppeltgemoppelt hält besser? Wohl kaum. Hier scheint ein Konflikt vor zu liegen. Eine plausible Erklärung in diesem Verwirrspiel kann gefunden werden, wenn wir uns vor Augen halten, was es heißt, wenn Höcke „Ladig“ sein sollte, was das Gutachten des Parteivorstandes für zweifelsfrei erwiesen hält: Björn Höcke und damit die AfD wären durch den NPDler und Neonazi Thorsten Heise erpressbar. Denn dieser könnte dann die ganze Geschichte platzen lassen. Dies würde erklären, warum gleich zwei Ladigs präsentiert werden, es wird an einer Alternativgeschichte zu der von…

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