Zur Konstruktion eines zweiten „Landolf Ladig“

Andreas Kemper

Björn Höcke, Landesfraktions- und Landeschef der AfD in Thüringen, droht der Parteiausschluss. Der von einer Zweidrittelmehrheit des Bundesvorstandes angeschobene Parteiauschlussantrag basiert auf einem 19seitigem Gutachten (mit Anhang über 60 Seiten), welches sich zentral auf meine Recherchen bezieht. Es geht hier um Befunde, die nahelegen, dass Björn Höcke 2011 und 2012 unter dem Pseudonym „Landolf Ladig“ neonazistische Texte in Magazinen des Neonazis und stellvertretenden NPD-Vorsitzenden Thorsten Heise geschrieben habe.

Landolf Ladig zum Zweiten

Mir erscheint das Ganze wie ein Deja vu: Im Frühjahr 2015 machte ich erste Überschneidungen in den Texten von Höcke und „Ladig“ bekannt, mit den Zusatzinfos, dass „Ladig“ das Wohnhaus von Höcke beschrieben habe und Höcke den Herausgeber der „Ladig“-Texte, den Neonazi Thorsten Heise, persönlich kenne. Von den Medien wurde dies erst aufgriffen, nachdem der Bundesvorstand der AfD 2015 meine Hinweise ernst nahm und von Björn Höcke ultimativ verlangte, er solle das juristisch klären, durch eine Anzeige gegen…

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