Höcke: „dämliche Erinnerungskultur“

Andreas Kemper

Ausschnitt aus Höckes Rede in Dresden zur Vergangenheitsbewältigung. Er hielt sie am 17.01.2017. Wenige Stunden zuvor hatte das BVerfG entschieden, die NPD nicht zu verbieten. In Dresden trafen sich unter anderem Björn Höcke und Götz Kubitschek. Das Compact-Magazin von Jürgen Elsässer sorgte für den Livestream, Pegida für den Saalschutz.
Die Rede wurde unterbrochen von „Volksverräter“-Rufen (vor allem gegen den letzte Woche verstorbenen ehem. Bundespräsideten Roman Herzog und gegen Weizsäcker), von „Höcke“-Skandierungen und „Wir sind das Volk“-Rufen. Immer wieder gab es Standing Ovations, angeheizt von ein paar Männern, die vor der Bühne standen. Viele krasse Sachen in Höckes Rede hatte er vorher schon wiederholt von sich gegeben. Die folgende Passage ist relativ neu, sie findet sich zum Ende seiner Rede:
 
„Die Bombardierung Dresdens und der anschließende Feuersturm vernichtete die Elbflorenz und die darin lebenden Menschen. Die Bombardierung Dresdens war ein Kriegsverbrechen. Sie ist vergleichbar mit den Atombombenabwürfen über Hiroshima und Nagasaki…

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