Björn Höcke (AfD) – „prächtiger“ Nationalsozialismus und die identitäre Revolution?

Andreas Kemper

Diese Woche erschien meine Analyse zur Ideologie Björn Höckes bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen. Dort gehe ich der Frage nach, ob Björn Höcke, Landesfraktionsprecher der AfD in Thüringen und Anführer des Rechtsaußen-Flügels „Erfurter Resolution“, eine Ideologie vertritt, die noch als „konservativ“ oder nicht besser als „faschistisch“ bezeichnet werden könnte. Während der Forschung fielen mir eine Reihe von politschen Phrasen, eigentümliche bzw. einzigartige Begriffe, Satzteile und Metaphern auf, die sich nicht nur bei Höcke, sondern auch bei einem NPD-Autoren mit dem Pseudonym „Landolf Ladig“ im Thüringischen Eichsfeld fanden. Der Bundesvorstand der AfD legte Höcke nahe, gegen mich juristisch vorzugehen und eidesstattlich zu versichern, nicht für die NPD publiziert zu haben. Beides verweigerte Höcke, gegen den nun ein Amtsenthebungsverfahren läuft. Heute habe ich einen weiteren Text von „Landolf Ladig“ von 2011 untersucht. In diesem Text sind drei Dinge bemerkswert:

„Prächtiger“ Nationalsozialismus hätte mehr „Friedensjahre“ gebraucht?

Erstens: „Landolf Ladig“ verharmlost bzw. verherrlicht den Nationalsozialismus…

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