Zum Shootout der AfD

Andreas Kemper

Vorbemerkung: Fünf Minuten, nachdem ich diesen Artikel online stellte, muss ich diesen schon wieder aktualisieren: Der Bundesvorstand der AfD beschloss anscheinend ein Amtsenthebungsverfahren gegen Björn Höcke. Das Landesschiedsgericht Thüringen wird ersucht, ein Amtsenthebungsverfahren einzuleiten. Zudem soll ihm für zwei Jahre das Recht auf politische Ämter in der AfD entzogen werden.

Aktuell scheint alles auf ein Highnoon in der AfD hinauszulaufen.

Der Termin dieses Shootout steht bereits fest: Am 13. Juni 2015 soll in Kassel die Bundesdelegiertenkonferenz stattfinden. Hier ist geplant einen neuen Bundesvorstandvorsitz aus zwei Mitgliedern zu wählen. Das Bundesvorstandsmitglied mit den meisten Stimmen wird dann im Dezember 2015 automatisch alleiniger Bundesvorsitzende*r.

Bereits nächste Woche, am Montag, den 18. Mai, werden bereits Bernd Lucke (einer von drei aktuellen Bundesvorstandssprecher*innen) und Hans-Olaf Henkel (ehemaliger stellvertretender Bundesvorstandssprecher) eine Pressekonferenz geben, die als „Abrechnung“ mit einem bestimmten Parteiflügel erwartet wird.

Drei Strömungen als Interessenvertretung privilegierter Klassenfraktionen

Innerhalb der AfD gibt es drei politische…

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